Der erste Kuss

Du Ebenbild der Schönheit, Du Wesenheit aus Licht,

wie magisch zieht es mich in Deine Nähe.

Die ganze Welt hier neben Dir zum Hintergrund verwischt,

als wenn auf das Bedeutsamste ich sähe.


Wie schwimmen die Gedanken, wie schwindet jeder Halt

beim Blick in Deine seelentiefen Augen,

deren sanfte Glut in Liebeswogen durch den Körper wallt,

als wollten sie mich näher zu Dir saugen.


Wie strömt mir eine Macht so tief und zähmend durch den Geist,

ich spüre ihr Geflecht aus heißen Flüssen,

das einladend und voller süßer Regung mir geheißt,

mich hinzugeben und Dich jetzt zu küssen.


Wie schwindeln mir die Sinne, ich sink’ in Dich hinein.

Wie pocht es mir erbebend in den Rippen.

Wie spricht mir eine Stimme zu, es sollt’ genauso sein,

und atemlos betasten sich die Lippen.


Welch samtig weiches Schmiegen und Liebkosen und Berühr’n,

von innerster Erregung feuchter Haut.

Der Herzensschlag zerfließt zu einem schwebenden Pulsier’n,

so tief und fremd und dennoch so vertraut.


Der Kosmos schmilzt zu Liebe, die auf Zungen zelebriert,

durchströmt das Herz hinunter zu den Lenden.

Der Augenblick den Freudentanz der Zärtlichkeit vollführt,

als wollte er vor Glück gar nie mehr enden.

1.2.1

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